Wasserburg Rindern - Katholisches Bildungszentrum

Bistum Münster verleiht zum zweiten Mal das Zertifikat „Zukunft einkaufen“ an die Wasserburg Rindern

v.l.n.r. Andreas Maaßen, Agnes Rozijn, Weihbischof Rolf Lohmann, Dr. Kurt Kreiten, Markus Toppmöller, Thomas Kamp-Deister (es fehlt: Annette Heymen)

Die Wasserburg Rindern ist zum zweiten Mal mit dem Siegel „Zukunft einkaufen - Glaub-würdig wirtschaften im Bistum Münster“ zertifiziert worden. Das Projekt des Bistums hat zum Ziel, den Verbrauch von Energie und Ressourcen in Kirchen und ihren Einrichtungen zu reduzieren. Außerdem soll beim Einkauf darauf geachtet werden, dass mit Blick auf die Nachhaltigkeit ökologische und soziale Kriterien beachtet werden.

Thomas Kamp-Deister vom Referat Schöpfungsbewahrung im Bistum Münster fand während der jüngsten Kuratoriumssitzung in Rindern viele lobende Worte: „Das, was die Wasserburg gemacht hat, ist herausragend. Sie ist ein Leuchtturm für den Niederrhein.“ Der Schutz der Umwelt spiele für die Kirche eine wichtige Rolle, betonte er, die Bewahrung der Schöpfung sei auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Daher werde das Zertifikat vom Bischof selbst aus-gestellt, „das ist Chefsache in unserem Bistum“, sagte Kamp-Deister.

Zur Verleihung des Siegels war Weihbischof Rolf Lohmann zur Wasserburg gekommen. Ge-rade erst hatte eine Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz unter seinem Vorsitz Handlungsempfehlungen zum ökologischen Handeln erarbeitet. „Auch beim ökologischen Handeln können wir uns von der Heiligen Schrift beeinflussen lassen“, sagte er, „ich freue mich, dass das auf der Wasserburg mit so viel Herzblut passiert.“ Eine Institution, die für ihre ökologisches Handeln zertifiziert werden will, brauche „viele Leute, die diesen Weg gehen wollen und die dafür brennen“, erklärte Lohmann und forderte den Leiter Dr. Kurt Kreiten und sein Team auf: „Gehen Sie diesen eingeschlagenen Weg weiter.“

Dass das schon passiert, machte Bildungsreferent Markus Toppmöller deutlich. Gemeinsam mit Hausmeister Andreas Maaßen hatte er ausgerechnet, wie viel Energie die Wasserburg sparen würde, wenn bei den Straßenlaternen auf dem Gelände die bisherigen Glühbirnen durch LED-Lampen ausgetauscht werden: „Wir hätten eine Stromeinsparung von rund 75 Prozent“, sagte Toppmöller, „die Anschaffungskosten würden sich schon nach zwölf bis 14 Monaten amortisieren. Nach acht Jahren haben wir eine Kostenersparnis von rund 20.000 Euro errechnet.“ Zur Suche nach weiteren Möglichkeiten, ökologisches Handeln zu fördern, habe die Wasserburg eine „Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit“, zu der Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Bildungseinrichtung gehö-ren. Umweltarbeit werde schon seit vielen Jahren geleistet, die erneute Zertifizierung durch „Zukunft einkaufen“, die wie schon die erste drei Jahre gültig ist, sei eine wichtige Anerken-nung für diese Arbeit.

Die Umwelterklärung der Wasserburg Rindern finden Sie hier.

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